Moodle 1.9 ist da

Seit 03.03.2008 ist Moodle 1.9 verfügbar. Hauptpunkte der Arbeit waren die Verbesserung der Geschwindigkeit (endlich!), Ergebnislisten, die an externen eigenen Zielen gemessen werden können und ein Notenheft, für Studenten an der Uni oder ähnliches. Ein Schmankerl für mich: Tagging zieht sich jetzt durch Moodle. Im April werde ich versuchen, auf http://lernich.de die 1.9 einzusetzen.

Moodle 1.9 lässt noch auf sich warten

aus gutem Grund, wenn man Martin Dougiamas, den führenden Kopf von Moodle, fragt: 

Some people are wondering: "Where is Moodle 1.9"? Well, it's still being polished in order to make it as good as possible. One of the things I reallywant to avoid is a repeat of our Moodle 1.7 release which was (inretrospect) a little rushed - the implementation of Roles caught a lotof people by surprise.

Moodle 1.7 war auch für meine Kunden schwer zu verdauen, und in manchen Kursen tauchen heute noch Schwierigkeiten mit dem Rechtemanagement auf. Also lieber Zeit lassen, die Vorteile von Open Source Software nutzen und das Release dann rausgeben, wenn es fertig ist. Alles weiter unter "Moodle News" nachlesen.

 

OK in Stuttgart läuft an

Orte der Kulturen in Stuttgart, ein Projekt das ich für die volkshochschule stuttgart im Auftrag des Jugendamts der Stadt Stuttgart durchführe, ist am 03.09.2007 angelaufen. Ich hoffe auf ungefähr zehn TeilnehmerInnen mit Migrationshintergrund, die mir in der Startphase verraten, wo in Stuttgart sie ihre Elternkultur erleben. Wenn alles läuft wie geplant, haben wir nächstes Jahr eine gute Basis, um einen "interkulturellen Stadtplan" von Stuttgart zu veröffentlichen.

Bundesagentur für Arbeit dreht Jobbörsen den Hahn zu

Die Bundesagentur für Arbeit bietet unbestreitbar das schlechteste Interface zur Onlinestellensuche an. Jobsuchende sind in der Regel auf meinestadt.de oder rekruter.de ausgewichen, um regional aufbereitete Suchergebnisse zu erhalten. Damit ist seit dem 01.01.2007 Schluss. Was ich einige Tage noch mit Softwarefehlern erklären wollte, als nur ein paar Lehrstellenangebote für meine Projektteilnehmer aus dem Internet tröpfelten, war kurz danach klar: die Bundesagentur verweist auf den Wunsch einiger Arbeitgeber, die ihre Stellenangebote auf den Webseiten der Bundesagentur lieber sicher und ungefunden wissen wollen und nicht  leicht auffindbar bei der cleveren Konkurrenz der BA. Die Stellungnahme von rekruter.de zum Vorgehen der Bundesagentur hier, die von meinestadt.de hier

Via Wirtschaftswoche  

JIM-Studie und jugendliche Migranten

Was die JIM-Studie mit jugendlichen Migranten zu tun hat? Bei der Grundfrage der Studie, wieviele Jugendliche einen Computer und/oder Zugang zum Internet besitzen, ist die Antwort 98% bzw. 92% der Jugendlichen. In meiner eigenen JIM-Studie (zugegebenermaßen mündlich im persönlichen Gespräch erhoben) ist die Antwort:  nicht einmal 30%  der Jugendlichen  mit Migratonshintergrund in  meinen Kursen haben  einen  Computer, weniger als ein Viertel hat Zugang zum Internet. Der Zugang für dieses für Jugendliche wichtige Medium sollte kostenlos und möglichst unbeobachtet diesen Jugendlichen ermöglicht werden.


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